Wort Gewalt Tat - Eine Jandleske
Obergrenzen, Flüchtlingsschwemme, Asylantenpack ...
Wortgewalt, Gewalttat, Worttat
Wort Gewalt Tat: Wie von Flucht und Flüchtenden gesprochen wird, in den Medien und auf der Straße, in der Öffentlichkeit der Politik und von Pegida: Es gibt Worte, die Gewalt erzeugen.
Fluchten, Fluchtursachen, Wege und Grenzen, Abweisungen und Ankünfte: In Sprachakten, Körperaktionen, Geräusch- und Musikaktionen, in szenischen Aktionen wird der gewaltsame Gebrauch von Worten und Sprache, wird ihr gewalttätiger Hintergrund ausgestellt. Dabei nutzen wir die Methode, mit der Ernst Jandl Worte und Sprache behandelt hat: eine durchaus unterhaltsame JANDLeske! „Nichts das mittels Wörtern geschieht, geschieht durch Wörter, sondern es geschieht durch eine Art,
Wörter zu verwenden.“
Wort Gewalt Tat
- Akteure: Oliver Augst, Barbara Englert, Iris Reinhardt Hassenzahl, Elisabeth Uloth
- Musik: Anka Hirsch, Beate Jatzkowski, Aziz Kuyateh
- Bühne: Ulrich Meckler, Stefan Gey
- Grafik: Stefan Gey (Berthold Druck Offenbach)
- Text: Ulrich Meckler; afrikanische Lyrik aus dem Band: "Afrika im Gedicht" Hg. von Al Imfeld
- Komposition: Anka Hirsch
- Regie: Ulrich Meckler
- Dramaturgische Beratung: Thomas Lutz Schweier
- Fachliche Beratung: Javad Adineh, Bernd Mesovic
Premiere am 12.1.2017, Aufführungen am 13. und 14. Januar, 28. Februar und 1. März und im Verlauf der Saison.
Gallus-Theater Frankfurt, Kleyerstraße 15, Tel: 069 7580600, Kartenreservierung
Flyer (PDF)
Rose & Nachtigall
Zwischen damals & heute - Lesung mit Werken von Heinrich Heine und Safiye Can
Sowohl in der Lyrik Heines als auch in der Safiye Cans ist die Verbindung von Rose und Nachtigall ein zentrales Motiv. Heinrich Heine, der sich selbst als entlaufener Romantiker bezeichnete, parodierte dieses Liebessymbol häufig. Während das Motiv von Nachtigall und Rose bei Heine also ein Relikt aus der Romantik ist, stellt es für Safiye Can als Gegenwartslyrikerin ein Sehnsuchtsmotiv ganz anderer Art dar. Beim Heine-Club stellte sie ihren ersten Gedichtband „Rose & Nachtigall“ vor. Mittlerweile ist die dritte Auflage erschienen.
Die junge Autorin ist Tscherkessin. Geboren ist sie jedoch in Offenbach am Main. Aufgewachsen ist sie mit drei verschiedenen Kulturen. In ihrer Lyrik verbindet sie diese verschiedenen Traditionslinien. Nachtigall und Rose sind in ihren Werken mehr als nur das Motiv der Liebenden. Sie verkörpern auch einen Sehnsuchtsort, von dem das lyrische Ich so weit entfernt ist. (Autorenseite)
Die Lyrik Heines - vorgetragen von der Schauspielerin Ulrike Happel vom Theaterensemble Bleichstraße 14 H sowie von Marcus Plath und Günther Diehl vom Heine-Club - verband sich mit der modernen Lyrik Safiye Cans.
Die Pianistin Mika Degaïta und der Klarinettist Heinz Hepp bereicherten die Lesung. Sie präsentierten Musikstücke rund um das Thema Liebe sowie klassische Heine-Vertonungen aus Robert Schumanns Zyklus „Dichterliebe“.Rose und Nachtigall:
Eine gemeinsame Veranstaltung von (28.05.2015): GEW Stadt Offenbach und Heinrich-Heine-Club.

