Rhöner Maskenfastnacht in Oberelsbach
Der kleine Ort Oberelsbach in Bayern ist der Nordpol der alemanischen Fastnacht (Foasenoacht) - einer Maskenfastnacht. Charakteristisch sind einerseits die von Hand geschnitzten kunstvollen Holzmasken und andererseits traditionelle Kostüme. Die Traditionen dafür werden in Ortsteilen und / oder einzelnen Familien weitergegeben. Die Rhöner Fastnacht wurde 2017 - die Fotos stammen aus diesem Jahr - mit dem Bayerischen Heimatpreis geehrt.
Ursprünglich waren es wilde Gesellen: die blauen Jüde (Jöuden), Schlappmäuler, Span- und Strohmänner sowie Hexen. Sie verbreiteten Angst und Schrecken. Heute dagegen steht der Abschied vom Winter im Vordergrund. Ein Stück Rhöner Kulturgeschichte.
Die Holzmasken entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts in Oberelsbach als es in Bayern rumorte. Protestiert wurde gegen hohe Steuern. Es könnte sein, dass sich Protestierer hinter den Masken versteckten (vermummten). Diese politische Bedeutung haben die Masken allerdings nicht mehr. (Quelle: abgegriffen am 08.03.2019). Dort werden auch die alten Maskenschnitzer vorgestellt: ein Schmied, ein Frisör und auch Holz- und Steinbildhauer.
Da ich diesen Text am Internationen Frauentag schreibe, sei noch erwähnt, dass es sowohl weibliche als auch männliche Masken gibt.
- Drei Huteeichen Nähe Ebertsberg
- Huteeiche im Wiesengrund
- Schneitelbuche im Wald bei Sprendlingen
- Stiel-Eiche am Waldrand bei Sprendlingen
- Stieleiche an der Gemarkungsgrenze
- Stieleiche nahe Schloss Philipseich
- Winterlinde am Kirchborn
- Zigeunereiche bei Götzenhain
- Zwei Huteeichen am Golfplatz
- Dreieich 2007 bis 2010

