Bilder einer Inszenierung - Prozess Auschwitz Peter Weiss
Fotoausstellungen
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2014 Stadtkirche Offenbach
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2013 Club Voltaire Frankfurt am Main
Prozess Auschwitz Peter Weiss: Mit unserem Theater-Projekt zum 50. Jahrestag des Auschwitz-Prozesses in Frankfurt wollen wir an dieses für Frankfurt bedeutende Ereignis erinnern. Peter Weiss hat als Zuhörer am Prozess teilgenommen. Er war für ihn ein entscheidender Wendepunkt als emigrierter deutscher jüdischer Autor. In seinem Stück „Die Ermittlung“(Abb2,3) hat er dem Frankfurter Auschwitz-Prozess ein literarisches Denkmal gesetzt. Auch in seinem Hauptwerk, der „Ästhetik des Widerstands“, ist die Vernichtung der europäischen Juden Thema (Abb4). Das Stück „Inferno“ behandelt die Verdrängung von Auschwitz durch die Nachkriegs-gesellschaft (Abb5). Der Essay „Meine Ortschaft“, in dem er einen Besuch in Auschwitz beschreibt, entstand im Zusammenhang mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess. Auch der Ort unserer Aufführung hat eine historische Bedeutung: die Adler-Werke im Gallus-Viertel waren nach am Endes des Krieges Ort eines kurz bestehenden KZ. Das Bürgerhaus Gallus war der Ort, in dem der Prozess stattfand.
Mit Edgar M.Boehlke, Nedret Cinar, Christine Dreyer, Barbara Englert, Doris Fisch, Marie Heller, Beate Jatzkowski, Annette Kohler-Welge, Thomas Schmitt- Zinjen Regie Ulrich Meckler, Bühne Clemens Teichmann
Beide Ausstellungen wurden von drei Fotografen bestückt. Etwa die Hälfte der Fotos stammte von mir. Diese werden hier präsentiert.
Klick auf ein Photo führt zum Album in Vollansicht.
Rose & Nachtigall
Zwischen damals & heute - Lesung mit Werken von Heinrich Heine und Safiye Can
Sowohl in der Lyrik Heines als auch in der Safiye Cans ist die Verbindung von Rose und Nachtigall ein zentrales Motiv. Heinrich Heine, der sich selbst als entlaufener Romantiker bezeichnete, parodierte dieses Liebessymbol häufig. Während das Motiv von Nachtigall und Rose bei Heine also ein Relikt aus der Romantik ist, stellt es für Safiye Can als Gegenwartslyrikerin ein Sehnsuchtsmotiv ganz anderer Art dar. Beim Heine-Club stellte sie ihren ersten Gedichtband „Rose & Nachtigall“ vor. Mittlerweile ist die dritte Auflage erschienen.
Die junge Autorin ist Tscherkessin. Geboren ist sie jedoch in Offenbach am Main. Aufgewachsen ist sie mit drei verschiedenen Kulturen. In ihrer Lyrik verbindet sie diese verschiedenen Traditionslinien. Nachtigall und Rose sind in ihren Werken mehr als nur das Motiv der Liebenden. Sie verkörpern auch einen Sehnsuchtsort, von dem das lyrische Ich so weit entfernt ist. (Autorenseite)
Die Lyrik Heines - vorgetragen von der Schauspielerin Ulrike Happel vom Theaterensemble Bleichstraße 14 H sowie von Marcus Plath und Günther Diehl vom Heine-Club - verband sich mit der modernen Lyrik Safiye Cans.
Die Pianistin Mika Degaïta und der Klarinettist Heinz Hepp bereicherten die Lesung. Sie präsentierten Musikstücke rund um das Thema Liebe sowie klassische Heine-Vertonungen aus Robert Schumanns Zyklus „Dichterliebe“.Rose und Nachtigall:
Eine gemeinsame Veranstaltung von (28.05.2015): GEW Stadt Offenbach und Heinrich-Heine-Club.
Eine Szenische Collage mit Texten aus: Meine Ortschaft; Die Ermittlung; Ästhetik des Widerstands; Inferno.
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Eine Szenische Collage mit Texten aus: Meine Ortschaft; Die Ermittlung; Ästhetik des Widerstands; Inferno.
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Eine Szenische Collage mit Texten aus: Meine Ortschaft; Die Ermittlung; Ästhetik des Widerstands; Inferno.
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Einladungsflyer und Informationenen zur Ausstellung
