Tag der Befreiung 2020

auf dem Platz des 8. Mai 1945 in Offenbach

Ein breites Bündnis aus 25 Offenbacher Organisationen beging unter Corona-Auflagen das Gedenken an den Tag der Befreiung 1945 auf dem Platz der Befreiung 1945. Eigentlich war ein großes Fest geplant, das später nachgeholt wird. Die organisatorische Vorbereitung und Moderation lagen beim DGB. Zur Eröffnung wurde von Heike Städter auf dem Saxophon die Kinderhymne*) (Anmut sparet nicht noch Mühe) von Bert Brecht und Hanns Eisler geblasen.

Die Veranstaltung wurde eröffnet von Marita Weber (IGM). Die beiden Rednerinnen waren Tanja Weigand (IGM) und Barbara Leissing (VVN-BdA Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie Geschichtswerkstatt Offenbach)

Sehr großen Beifall fand die Forderung den 8. Mai zum Feiertag zu erklären. Über 100 000 Personen unterzeichneten eine Petition, die an den Deutschen Bundestag übergeben wurde.

Den Abschluss machte Heike Städter mit dem jiddischen Lied, dass Lejb Rosenthal 1943 im Wilner Ghetto schrieb: Mir lebn eybik מיר לעבן אייביק. Gespielt auf dem Saxophon.

Siehe auch: Fest der Befreiung 2015.


*) Die Kinderhymne wurde 1990 von Bürgerinitiativen und Medien als neue deutsche Nationalhymne vorgeschlagen. Im November 1994 zitierte Stefan Heym sie bei der Eröffnung des 13. Deutschen Bundestages.

Fotos
Gedenken an Hiroshima
Gerd Bauz (DfG VK)
Femvolk 01
Femvolk 02
Andreas Kramer - Poetry
Elisabeth Saar (ICAN)
Lampions werden zu Wasser gelassen
Lampions im Hafenbecken 01
Lampions vor Hafentreppe
Lampions an der Hafentreppe
Lampions im Hafenbecken 02
Lampions im Hafenbecken 03
Lampions vor Abendhimmel