Markeiche

Markeiche in Offenbach am Main

Trotz der mächtigen Krone der Markeiche in Offenbach ist ein Pfosten der Regionalpark-Route erforderlich, um auf die Stiel-Eiche (Quercus robur) aufmerksam zu machen. Vom Weg am Hainbach (in der Nähe der Stadthalle) aus wird sie leicht durch andere Bäume verdeckt. Vor der Kanalisation des Hainbaches floss dieser in nur 7 Metern Entfernung an der Markeiche vorbei. Diese Massnahme hat der Umgebung und dem Baum sehr geschadet.

Die Markeiche ist der mächtigste Baum in Offenbach. Sie ist mehrstämmig (Umfang der stärksten Stämme ca. 4; 3; 3 m; gesamt <8m). Im Jahr 1979 wurde über der Wurzel ein Umfang von 7 Metern gemessen (Quelle Offenbacher Verein für Naturkunde). Sie hat eine mächtige Krone. Leider kamen die Stämme nicht gut zur Geltung. Der Baum ist mit einem hohen Zaun umgeben. Innerhalb des Zaunes wuchs viel Gestrüpp, das im Sommer die Sicht auf das Naturdenkmal ziemlich beeinträchtigte. Häufig liegt auch Müll hinter dem Zaun.

Erfreulicherweise wurde das Gestrüpp vor einiger Zeit beseitigt. Jetzt ist die Sicht besser.

Leider kann man erkennen, dass in Bodenhöhe der Hauptstamm unterhöhlt ist. Auch wurde am Hauptstamm ein mächtiger Ast beseitigt.

Ende der 80-er Jahre des vorigen Jh. berichtete Hans Joachim Fröhlich in seinem Buch Wege zu alten Bäumen - Band 1 - Hessen bereits über die Markeiche als liebenswerten Baum.

Fotos
Markeiche in Offenbach » Bedeutende Bäume » BRD » Hessen » Südhessen » Rheingau-Taunus-Kreis
Schwarzpappel in Ruedesheim am Rhein
Rheingau-Taunus-Kreis
Alter: 121 Jahre (2009)
Taille: 7,57 m (2007)
Umfang: 7,85 m (2007)
Diese mächtige Schwarzpappel begann im Jahr 1888 als winziger Keimling. Zweijährig wurde sie als eine von vielen im Jahr 1890 ausgepflanzt, entlang des Rheinufers sollte eine Allee entstehen. Durch »Eisgang« (treibende Eisschollen) auf dem Rhein wurde die Pflanzung 1893 zerstört. Nur diese eine Pappel, so die Informationstafel am Baum, hat überlebt. Mit durchschnittlich 6,6 cm Umfangszuwachs ist sie bis heute zu einem großartigen Exemplar herangewachsen. Der Stamm trägt 7 starke Äste.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern:1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen