Bäume im Park St. Georgen
An der Offenbacher Landstraße in Sachsenhausen liegt der Park St. Georgen der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Weit über 1000 verschiedene Pflanzen gibt es im Park. Wissenschaftlich erfaßt wurden sie von Prof. Dr. Rainer Koltermann SJ. Dazu gehört auch ein alter Baumbestand, der exotische Exemplare aus der ganzen Welt vorweisen kann. Der Park St. Georgen gehört zum GrünGürtel Frankfurt.
Drei Bäume möchte ich besonders hervorheben:
- Die Blut-Buche (Elefanten-Buche) mit ihrer besonderen Wuchsform. Das Blätterdach reicht bis zum Erdboden. Im Inneren entsteht das Gefühl einer Kuppelhalle. Im unteren Stammbereich ragen mehrere Starkäste fast waagerech Richtung Osten. Stamm und waagerechte Äste erinnern an einen sitzenden Zirkuselefanten. Auf der westlichen Stammseite gibt es lediglich ein kleines Ästchen: der Elefantenschwanz.
- Der Gingko steht nahe der Mauer an der Offenbacher Landstraße. Während der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Baum stark getroffen und fast total zerstört. Übrig blieb wohl ein Stammrest mit ca. 50 cm. Höhe. Aus diesem sprießen heute mehrere Einzelstämme gen Wolkenhimmel.
- Die Pyramiden-Eiche (Säuleneiche, Quercus robur L. 'Fastigiata) in der Nähe des Ginkgo. Bei Pyramideneichen handelt es sich wohl um einen genetischen Defekt. Sie sollen alle von der ca. 600-jährigen Schönen Eiche von Harreshausen in Babenhausen abstammen.
Die Fotos enstanden in den Jahren 2008, 2010, 2011, 2016 und 2020 zu jeweils unterschiedlichen Jahreszeiten.
Weitere Informationen auf der Parkseite. Der Park ist zu den Öffnungszeiten frei zugänglich.
Elefanten-Buche Im Park St. Georgen
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Ginkgo Im Park St. Georgen
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Pyramiden-Eiche Im Park St. Georgen
Rheingau-Taunus-Kreis
Alter: 121 Jahre (2009)
Taille: 7,57 m (2007)
Umfang: 7,85 m (2007)
Diese mächtige Schwarzpappel begann im Jahr 1888 als winziger Keimling. Zweijährig wurde sie als eine von vielen im Jahr 1890 ausgepflanzt, entlang des Rheinufers sollte eine Allee entstehen. Durch »Eisgang« (treibende Eisschollen) auf dem Rhein wurde die Pflanzung 1893 zerstört. Nur diese eine Pappel, so die Informationstafel am Baum, hat überlebt. Mit durchschnittlich 6,6 cm Umfangszuwachs ist sie bis heute zu einem großartigen Exemplar herangewachsen. Der Stamm trägt 7 starke Äste.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern:1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen
Alter: 121 Jahre (2009)
Taille: 7,57 m (2007)
Umfang: 7,85 m (2007)
Diese mächtige Schwarzpappel begann im Jahr 1888 als winziger Keimling. Zweijährig wurde sie als eine von vielen im Jahr 1890 ausgepflanzt, entlang des Rheinufers sollte eine Allee entstehen. Durch »Eisgang« (treibende Eisschollen) auf dem Rhein wurde die Pflanzung 1893 zerstört. Nur diese eine Pappel, so die Informationstafel am Baum, hat überlebt. Mit durchschnittlich 6,6 cm Umfangszuwachs ist sie bis heute zu einem großartigen Exemplar herangewachsen. Der Stamm trägt 7 starke Äste.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern:1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen
Weitere Bäume Im Park St. Georgen
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Geo-Daten

