Weidbuchen Jungviehweide
Auf der Jungviehweide stehen verteilt mehrere Rot-Buchen, von denen hier nur sechs vorgestellt werden (Zwei Alben). Diese Bäume stehen nicht in der Kernzone des Biospärenreservates Rhön. Folglich werden sie "gefplegt". Das fördert allerdings nicht ihre Schönheit. Die mächtigste Weidbuche auf der Jungviehweide gehört mit ihrem Umfang von 6,5 m zu den bedeutenden Bäumen Deutschlands. Ihre Keimzeit liegt um 1750-1850. Die Krone ist hoch und läuft spitz zu. Am Stamm kann man deutlich die Mehrkernigkeit erkenn. Weitere fünf Bäume stehen weitläufig auf der Wiese. Es finden sich weitere - auch jenseits der Straße Richtung Schweinfurter Haus im Wald. Eine ist kürzlich arg gestutzt worden. Vorher war es ein schöner Baum (siehe ext. Link). Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Alter: 121 Jahre (2009)
Taille: 7,57 m (2007)
Umfang: 7,85 m (2007)
Diese mächtige Schwarzpappel begann im Jahr 1888 als winziger Keimling. Zweijährig wurde sie als eine von vielen im Jahr 1890 ausgepflanzt, entlang des Rheinufers sollte eine Allee entstehen. Durch »Eisgang« (treibende Eisschollen) auf dem Rhein wurde die Pflanzung 1893 zerstört. Nur diese eine Pappel, so die Informationstafel am Baum, hat überlebt. Mit durchschnittlich 6,6 cm Umfangszuwachs ist sie bis heute zu einem großartigen Exemplar herangewachsen. Der Stamm trägt 7 starke Äste.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern:1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen

