Sossenheimer Unterfeld
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war das Sossenheimer Unterfeld ein Bestandteil des sumpfigen Niddatals. Nach der Trockenlegung und der Flurbereinigung von 1881 entstand hier eine Streuobstwiesenlandschaft, die in großen Zügen bis heute bewahrt blieb.
Alte lokale Apfelsorten wie der "Sossenheimer Streifenapfel", Birnen, Zwetschgen und natürlich der Speierling, ohne den ein richtig herber Apfelwein nicht gekeltert werden kann, wurden und werden hier angebaut. Im Osten des Sossenheimer Unterfeldes stehen noch einige besonders stattliche Exemplare des Speierlings. Überhaupt findet sich hier die größte Ansammlung von Speierlingen in ganz Frankfurt. Der Speierling ist übrigens kein Apfelbaum, sondern ein "Verwandter" der Eberesche (sorbus domestica). Er ist selten geworden.
Ein beliebtes Ausflugsziel ist die "Chlodwig-Poth-Anlage", ein Sitzplatz am alten Weißdorn mit Karikaturen von Chlodwig Poth.
In diversen Unteralben werden verschiedenen Speierlinge vorgestellt, der Weißdorn gezeigt, die Karikaturen von Chlodwig Poth dargestellt, die Friedenseiche präsentiert sowie ein allgemeiner Eindruck von Streuobstwiesen vermittelt.
- Drei Huteeichen Nähe Ebertsberg
- Huteeiche im Wiesengrund
- Schneitelbuche im Wald bei Sprendlingen
- Stiel-Eiche am Waldrand bei Sprendlingen
- Stieleiche an der Gemarkungsgrenze
- Stieleiche nahe Schloss Philipseich
- Winterlinde am Kirchborn
- Zigeunereiche bei Götzenhain
- Zwei Huteeichen am Golfplatz
- Dreieich 2007 bis 2010

