Das Moltke-Projekt

Wenn die Welt in Stücke fällt

Am 17. Februar 2020 brachte der Heinrich-Heine-Club den Briefwechsel von Freya und Helmuth James von Moltke von 1944/45 als szenische Lesung auf die Bühne: Thematisiert wurden der Widerstand gegen Faschismus und Krieg , aber auch die Bezüge zur Gegenwart. So konnten nach Kriegsende viele Nazi-Juristen, Mediziner und hohe Militärs unbehelligt und hochbezahlt ihre Berufe noch jahrzehntelang ausüben und z. T. als Politiker Karriere machen. Bis in unsere Gegenwart hinein war und sind Gewalttätigkeit und Rassismus oft unterschätzte Teile der Gesellschaft.

Die anschließende Diskussion moderierte Barbara Leissing, es wurde deutlich, wie betroffen von der Lesung und wie interessiert das Publikum an diesem Themenkomplex war. Auch konnte das achtköpfige Ensemble erläutern, wie es die Aufführung sehr sorgfältig und politisch engagiert gegen den wiedererstarkenden Rechtsradikalismus konzipiert und inszeniert hat.  (Text AO)

Weitere Informationen: Moltke-Projekt

Fotos
Laura Schleich und Reiner Hoerger in
Anette Quentel in
Anette Quentel und Reiner Hoerger in
Anette Quentel in-2
Reiner Hoerger in
Anette Quentel und Reiner Hoerger in-2
Anette Quentel, Reiner Hoerger, Laura Schleich, und Sonja Sickert in
Anette Quentel und Laura Schleich in
Anette Quentel, Laura Schleich, und Sonja Sickert in
Anette Quentel, Laura Schleich, und Sonja Sickert in-2
Anette Quentel in-3
Reiner Hoerger, Laura Schleich, und Sonja Sickert in