Flüchtlingsgespräche von Bert Brecht
Bert Brecht (1898-1956) hat Flüchtlingsgespräche 1940/41 im Exil in Finnland geschrieben. In Deutschland sind die Faschisten an der Macht und in Europa am Erstarken. Es treffen sich der Arbeiter Kalle (Jürgen Mikol) und der Physiker Ziffel (Andreas Weißert) in einem Bahnhofsrestaurant und reden über die Weltlage, Politik, Krieg, Ethik und Persönliches.
Das Stück repräsentiert die Weltanschauung Brechts, seine Weisheit und seinen Humor.
Andreas Weißert (Physiker Ziffel) ist Schauspieler und Regisseur. Er besuchte das Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Stationen seines Wirkens waren u.a. das Staatstheater Stuttgart, deutsches Nationaltheater Weimar, Schauspiel Dortmund, sowie z.B. Wiesbaden, Basel, Zürich, Wien.
Jürgen Mikol (Arbeiter Kalle) ist Schauspieler. Seine Theaterstationen waren u. a. Berlin, Hamburg, Basel, Mainz und Dortmund. Bekannt wurde er durch seine Fernsehrollen, z.B. im Tatort.
Beiden gelang es meisterlich, das Gespräch zweier deutscher Emigranten berührend und aktuell auf die Bühne zu bringen.
Bert Brecht stellte seinen Flüchtlingsgesprächen folgendes Motto voran:
He knew that he was still alive.
More he could not say.
P.G. Wodehouse
Eine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Club Offenbach am 24.04.2017.
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Die Welt des Schwejk besteht wie die des Wozzek aus oben und unten. Schwejk versucht zu überleben, wenn diese Welt in den Krieg und damit die Unteren aufs Schlacht-Feld geraten. Weiterlesen ...

