Eichen im Saba-Urwald

Kreis Kassel
Alter: bis 450 Jahre
Taille: nicht bekannt
Umfang: bis 8,oo m (1986)

Im Saba-Urwald schweigt seit 1907 die Axt. Es ist das älteste hessische Naturschutzgebiet. Nur durch vorsichtiges Freistellen können die früher solitären Huteeichen im nachdrängenden Jungwuchs überleben. Die stärkste Stieleiche (Quercus robur), die wir im Urwald 1986 vermaßen, hat 8,oo m Umfang, der Stamm ist weit U-förmig geöffnet. Besondere Attraktivität besitzen die Kamineiche mit ihrem ovalen Stammloch und die Wappeneiche (beide 7.40 m Umfang).

Standort: Im Wald südlich der Straße Sababurg-Beberbeck, beschildert.

Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern:
1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München
2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen

Eichen im Saba-Urwald
Schwarzpappel, Populus nigra-2
Rheingau-Taunus-Kreis
Alter: 121 Jahre (2009)
Taille: 7,57 m (2007)
Umfang: 7,85 m (2007)
Diese mächtige Schwarzpappel begann im Jahr 1888 als winziger Keimling. Zweijährig wurde sie als eine von vielen im Jahr 1890 ausgepflanzt, entlang des Rheinufers sollte eine Allee entstehen. Durch »Eisgang« (treibende Eisschollen) auf dem Rhein wurde die Pflanzung 1893 zerstört. Nur diese eine Pappel, so die Informationstafel am Baum, hat überlebt. Mit durchschnittlich 6,6 cm Umfangszuwachs ist sie bis heute zu einem großartigen Exemplar herangewachsen. Der Stamm trägt 7 starke Äste.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern:1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen